Man sagt, Reisen bildet und entwickelt unser Sozialverhalten. Vorausgesetzt natürlich, wir nutzen die Reisen, um unsere Umgebung kennenzulernen, Menschen zu treffen, zu kommunizieren und zu lernen.
Mein bisheriges Leben hat zwei Formen von Reisen unterschieden. Da waren die Reisen, die ich beruflich hatte. Die Personenkreise waren zu Anfang neu, aber mit der Zeit wurden Netzwerke daraus, man traf sich regelmäßig, tauschte sich beruflich und privat aus, war aber immer mit Themen aus der Arbeit beschäftigt.
Die zweite Form war die mit der Familie. Da spielte das Familienleben die Hauptrolle und klar man lernte auch weitere Menschen kennen, aber das war nur das Beiwerk zur Familie.
Jetzt kommt die dritte Form des Reisen, die begann eigentlich schon zu der Zeit, als die Kinder aus dem Haus waren. Man lernt andere Paare kennen, mit denen man sich austauscht, deren kulturelle Erfahrungen man kennenlernt und von denen man vieles für das eigene Leben mitnimmt.
Bei allen unseren Reisen haben wir allerdings neben den Menschen auch viele Tiere gesehen, seien es die Katzen, die überall in der Welt in unterschiedlicher Weise in das soziale Leben eingebunden sind, die Hunde, die Nutztiere. Jede Kultur hat eigene Umgangsformen zur Fauna. Neben den Menschen interessiert mich auch, wie diese mit den Tieren zusammenleben. Und natürlich ist es auch schön, die kleinen Dinge mitzunehmen, die man erlebt.
Ich erinnere mich noch an unseren Aufenthalt auf Madeira. Dort gibt es viel frei lebende Katzen und Tierfreunde, die sich regemäßig darum kümmern, dass die Katzen gesund bleiben. Überall, wo Restaurants sind, werden Schalen mit Futter und Wasser aufgestellt, damit auch die Katzen etwas zu futtern haben. In Dänemark saßen mehrere Katzen am Wasser in der Nähe des Kiosk, an dem die Fischer ihren Fang verkauften, um ihren Anteil vom Fang abzubekommen.. Überall ergeben sich Möglichkeiten, Bilder zu machen und etwas über das Zusammenleben zu lernen. Dieser Abschnitt des Blogs wird sich, neben den Reise-stenos damit beschäftigen.