Sorry Gemeinde, dass ich lange nichts habe von mir hören lassen. Das lag an unterschiedlichen Gründen. Zum ersten musste ich darüber nachdenken, ob und wie ich am Blog weitermache.
Vorweg, der Name bleibt bestehen, aber es wird mehr ein Reiseblog werden, bei dem ich von einigen Touren mit dem Auto oder dem Fahrrad berichte, natürlich sollen auch weiterhin fellige Freunde vorkommen. Katzen und Hunde trifft man immer wieder und dazu kommt noch das Flair, dass man auf den Reisen einsammelt.
Ich werde also weiter Beiträge schreiben, aber diese sind dann stärker an diverse Ausflüge und Unternehmungen gebunden, in denen ich sicherlich auch verschiedene Haustiere – insbesondere auch Katzen – kennenlerne.
Zum Zweiten bin ich am 30.06. aus dem aktiven Berufsleben in meinen verdienten Ruhestand gewechselt. Da überdenkt man doch diverse Dinge. Da ich gern zeichne aber auch gern mit dem Rad unterwegs bin oder einfach nur mit meiner Frau verreise, will ich den Blog auch mehr in diese Richtung lenken.
Die erste Tour in meinem „neuen Leben“ war eine Tour mit einem sehr guten Freund. Wir haben uns auf unsere Treckingräder geschwungen und eine kleine Runde im östlichen Brandenburg gedreht. Genau gesagt, wir sind ca. 180 km gemütlich durch Brandenburg geradelt, haben an zwei Orten übernachtet und natürlich habe ich auch eine Katze kennengelernt, die als Chefin eine schönes kleines Hotel regiert.
Das Wetter auf der Tour war durchwachsen, aber wir haben das hingenommen und trotzdem viel Spaß gehabt. Der erste Tag führte uns von Berlin über Altlandsberg und Strausberg in den kleinen Ort Reichenow-Möglin südlich von Wriezen. Dort befindet sich das Romantik-Hotel Schloss Reichenow, in dem man immer willkommen ist und das neben einem sehr guten Frühstück und gemütlichen Zimmern auch viel Natur bietet.

Auf dem Weg kann man, von Altlandsberg kommend, am Straussee entlang radeln und dann auf dem Weg nach Prötzel direkt am Flughafen in Strausberg im Restaurant Doppeldecker eine Pause einlegen, um ein Häppchen zu essen und einen Kaffee zu genießen.

Im Hotel angekommen nahmen wir ein leichtes Abendessen zu uns und nach kurzer Zeit gesellte sich die kleine Kali zu uns, die dort als Hauskatze für Ordnung sorgt und sich um die Gäste kümmert, die das mögen. Ich war angetan von der anmutigen kleinen Katze, die es genoss, ein paar Streicheleinheiten zusätzlich zu erhalten.


Der zweite Tag war ziemlich brutal, wir mussten permanent bei Regen entlang der Oder radeln. Aber in einem eher unscheinbaren kleinen Gasthof der Gaststätte und Pension Fuchsbau kurz vor Hohenwutzen an der Strecke wurden wir mit einem sowohl optisch, als auch kulinarisch ausgezeichneten Essen belohnt.

Am Abend landeten wir dann in einem liebevoll und mit historischem Flair renovierten ehemaligen Gutshof, dem Schloss Neuenhagen. Der überaus sympathische Schlossherr hat nicht nur Gespür für gute Konversation und freundliche Beherbergung, sondern fördert auch aktiv die Kunst und Kultur im Umkreis.

Der letzte Tag führte über das alte und neue Schiffshebewerk in Niederfinow nach Eberswalde.

Besonders der Radweg entlang des Finowkanals macht Spaß. Er ist weitgehend asphaltiert und führt durch Eberswalde hindurch bis nach Finowfurt. Zuvor geht’s aber am alten Flugplatz vorbei nach Süden in Richtung Biesenthal

Was war ich froh, als wir in Biesenthal ankamen und noch dazu bei schönem Wetter. Nach einer kurzen Pause und Stärkung kam der letzte, allerdings wegen des sandigen Wegs etwas unangenehme Teil des Weges nach Bernau. Dort war eigentlich Schluss, denn mit dem RE gings dann nach Gesundbrunnen und von dort natürlich wieder mit dem Rad nach Hause.
Ich hatte drei tolle Tage Spaß und natürlich habe ich einiges an Erfahrungen mitgenommen für längere Touren, die in den nächsten Monaten folgen werden. Zum einen braucht man eine wasserdichte Lenkertasche, die ich jetzt auch habe. Mit dem beladenen Treckingrad sind Anstiege wesentlich anstrengender, als mit dem Rennrad und natürlich ist eine Kombination aus Radhose und Trikot auch für Touren mit dem Treckingrad eine gute Wahl. Alles wasserdicht verpacken, auch in den Packtaschen nochmal einpacken, denn hin und wieder kommt ja doch etwas Wasser durch.
Bis dahin erstmal Tschüss und bis bald wieder hier.
Gebt gern Bescheid, wenn Euch die Weiterführung des Blog in dieser Form gefällt, natürlich auch wenn nicht und gern auch sonstige Kommentare.
Euer Mickykater