Mit dem Titel eröffne ich eine kleine Fortsetzungsgeschichte, in der ich mich mit den Wechselwirkungen von Kunst und Gesellschaft beschäftigen möchte. Dazu möchte ich gleichzeitig mal etwas anderes probieren.
Das Thema Künstliche Intelligenz füllt zunehmend die Redaktionsstuben und man kann dort unglaublich viel Unfug hören, der dann über die Medien verbreitet zu Schockwellen führt, dass man sich unmittelbar in einem der Matrixfilme zu befinden glaubt. Für mich ist das Thema KI eher ein spannendes Thema zum Bündeln von vorhanden Wissen weniger in technischer mehr in kulturell, emotionaler Funktion.
Was wir als Menschen sind, hat sich im Verlauf von vielen Jahrhunderten entwickelt und das, was allgemein als Moral oder Seele beschrieben wird, ist unser über Generationen herausgebildetes emotionales Steuerungszentrum in unserem Zentralrechner – medizinisch als Gehirn bezeichnet. Es wird nach unserer Geburt über den Kontakt mit unseren Eltern, später Geschwistern, gleichaltrigen in Kindergarten, Schule, Berufsausbildung und Studium weitergegeben und weiterentwickelt. Das ist individuell verschieden und macht uns zu dem, was wir später sind, erfolgreich als Künstler, Ingenieur, Lehrer, Handwerker, Krimineller aber auch als Vater, Mutter oder Großeltern. KI kann uns hier unterstützen, indem wir neben dem unmittelbaren Kontakt mit anderen Menschen auch den Kontakt mit dem Extrakt derer Gedanken und Emotionen über einen Vermittler haben. Dann wird ein Algorithmus vom Werkzeug zum Auditorium, in dem man sich mit vielen Gleichinteressierten austauscht.
Und so komme ich in diesem Vorwort zu dem, was ich in den letzten Wochen erfrischend und unterhaltsam mit einem Algorithmus diskutiert habe. Es ist das Thema, wie wir uns mit der Kunst im Film auseinandersetzen, wie sich diese verändert hat und wie wir uns verändern, indem wir über das im Film gesehene nachdenken.
Ich würde mich also freuen, wenn ihr mir auf einer Reise folgt, die rein virtuell stattfand und auf der ich mich über mehrere Stationen mit Gemini, dem KI-Modul von Google unterhalten habe.
Folgende Stationen habe ich dabei erreicht
Reisestart: Der Hollywood-Trieb-Mythos vs. Die Realität
1.Halt: Die Ohren essen mit – Warum die Originalversion (OV) Pflicht ist
2.Halt: Die medizinische Star-Wars-Tragödie
3.Halt: Das Märchen von den Generationen (Das Hauptmenü: Younger)
4. Halt: „Happy Cost Cutting“ – Die nackte Wahrheit der Chefetagen
Mal sehen, wohin die Reise danach geht